Der Stromanbieter TelDaFax ist zahlungsunfähig. Sonderkündigungsrecht nicht verpassen!

Der zahlungsunfähige Energiediscounter TelDaFax stellt die Belieferung seiner Kunden mit Strom und Gas vorläufig ein. Sämtliche Kunden würden ab Samstag von den örtlichen Grundversorgern beliefert, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die finanzielle Lage von TelDaFax erlaube zu den gegenwärtigen Vertragsbedingungen keine weitere Belieferung, begründete Insolvenzverwalter Biner Bähr den dramatischen Schritt.
Die Betroffenen brauchen aber keine Angst davor zu haben, ohne Licht oder warmes Wasser dazusitzen. Der Sprecher der Bundesnetzagentur, Rudolf Boll, versprach: «Die Verbraucher sind nicht eine einzige Sekunde ohne Strom oder Gas.» Die Belieferung werde ohne Unterbrechung vom örtlichen Grundversorger übernommen, allerdings in der Regel zu einem höheren Preis.
Die TelDaFax-Kunden haben nach Angaben des Sprechers des Insolvenzverwalters wegen des Lieferstopps nun ein Sonderkündigungsrecht. Machen sie davon allerdings keinen Gebrauch, bestehe das Vertragsverhältnis weiter und lebe wieder auf, falls TelDaFax die Belieferung wieder aufnehme, sagte Wolfgang Weber-Thedy.
Quelle: mz-web.de

Hinweis: Es haben nur die Kunden ein Sonderkündigungsrecht, die in die Notversorgung ihres städtischen Anbieters gefallen sind.

Hilfe bei der Umstellung und der Auswahl eines neuen Anbieters können Sie hier anfordern, ebenso ein Muster-Kündigungsschreiben für Teldafax-Kunden, die nun in die Grundversorgung gefallen sind: sonderkuendigung@web.de  Vermerken Sie Namen, Adresse, Telefonnummer für Rückrufe und Ihre Zählernummer.

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2 Kommentare zu Der Stromanbieter TelDaFax ist zahlungsunfähig. Sonderkündigungsrecht nicht verpassen!

  1. Zitat:
    „Ja ich kenn das und diktier seit Tagen nix anderes wie Kündigungsschreiben. Aber es stimmt nicht ganz, was die Dame da schreibt. Die Kunden haben nur ein Sonderkündigungsrecht, die in die Notversorgung ihres städtischen Anbieters gefallen sind. Die Kunden, die weiterhin von TelDaFax Energie beziehen, müssen ihre Verträge einhalten. Dafür wird schon der Insolvenzverwalter sorgen.“

    (Aus der Antwortemail einer mir bekannten Verbraucherschützerin, die gerade mit dem Thema betraut und befasst ist.)

    Gruss
    Britta Modler

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